Impuls

„Die Architektur ist die Fortsetzung der Natur in ihrer konstruktiven Tätigkeit.“

Das Architekturverständnis von Karl Friedrich Schinkel (1781–1841) zeigt sich von der schöpferischen Vielfalt und den vollkommenen Gestaltungsweisen der Natur inspiriert. Und genau wie die Natur ist die Architektur ein identitätsstiftender, bestimmender Teil unserer Lebenswelt – im besten Fall vermittelt unsere gebaute Umwelt durch anspruchsvolle, feinsinnige Planung und Umsetzung eine hohe Lebensqualität. Sie ist Schauplatz und Bühne ihrer eigenen Geschichte und der ihrer Bewohner, welche ineinander verflochten ein lebendiges, fortwährendes Bild ergeben. Gleichsam geformt durch die Synergie von historischer und zeitgenössischer Architektur.
Dem Grundsatz folgend, dass die Auseinandersetzung mit der Geschichte immer die Grundlage für die Erschaffung von Neuem sein sollte, gilt es, bedeutsame Teile unseres historischen Erbes zu bewahren und Neues behutsam in den Bestand zu integrieren. Wesentlich ist hierbei das ästhetische Wechselspiel von Alt und Neu. Eine gewisse Harmonie im Nebeneinander muss einer völlig neuartigen Formensprache nicht entgegen stehen, sondern kann bewusst kontrastierende Lösungen erzeugen.
Meine Wahrnehmung von Architektur ist bestimmt von einer starken Faszination für die Geschichte und deren Zeugnisse sowie der gleichzeitigen Begeisterung für zeitgenössische, hintergründige Kreativität und Progressivität. Durch meine wissenschaftliche Ausbildung und mehrjährige Berufserfahrung kann ich meiner Tätigkeit ein ganzheitliches Verständnis für diese Materie zugrundelegen. Als Kunsthistorikerin und Denkmalpflegerin decke ich verschiedene Fachgebiete ab. Wesentliches Leitmotiv ist dabei die Bewahrung unseres kulturellen Erbes für die Gegenwart und die Zunkunft.

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